"Same procedure as every year?" Wirklich?


Nicht etwas tun, sondern etwas lassen. Warum nicht? Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen vor, im neuen Jahr vieles anders und besser zu machen. Wer will schon jedes Jahr über die gleichen Sachen stolpern.

Vorhersehbar wie Diner for One an Silvester geben die meisten aber nach kurzer Zeit wieder auf. Wie wäre es also, anstelle von "same procedure" tatsächlich etwas Neues auszuprobieren? Denn anders als bei „Diner for One“ ist unser Leben endlich, die Anzahl der Wiederholungen begrenzt.

Best of Netzfundstücke 2013

Seit 04.04.2013 gibt es wöchentlich die Netzfundstücke, Links, die ich teilenswert finde. Zum Jahresabschluss ein Best of.

2013 – meine Highlights und die von anderen

Seit 463 Tagen gibt es diesen Blog. 2013 kamen knapp 100 Posts dazu. Aus Blog-Sicht ein insgesamt durchwachsenes Jahr: einige kleine Motivationstiefs, ob und über was ich weiter bloggen soll. Auf der anderen Seite aber auch viel positives Feedback, das mich stets im richtigen Moment erreichte. 

Netzfundstücke, 22.12.2013

Diese Woche geht es in den Netzfundstücken ums Thema Produktivität. Mit dabei ein Blog, der sich der Frage widmet, wie erfolgreiche Menschen, ihre Sachen geregelt bekamen. Außerdem stellt Seth Godin die Frage, ob uns technische Errungenschaften, etwa die zahllosen Produktivitäts-Apps, wirklich produktiver machen. Wie gelang es Bruce Springsteen eigentlich, so erfolgreich zu sein oder "the Long Tradition of Hating Your Own Work". Zu guter Letzt, wer es geschafft hat, sollte der Welt unbedingt davon berichten. Wie das geht, zeigt "Die Mutter aller Imagefilme".

"Haste ma nen Auftrag für mich?" – Um Empfehlungen bitten


Quelle: http://www.flickr.com/photos/rolandslakis/4975314730

Um nicht selbst bei den eigenen Kontakten wie eine Drückerkolonne daherzukommen, verzichten viele darauf, ihr Netzwerk aktiv für die Akquise zu nutzen.

Vielleicht erst einmal ein Beispiel, wie es viele machen (eine Skype-Nachricht als Reaktion auf den Blogpost "Wollen Sie mein Freund sein?" Was uns 'Der Pate' übers Networking lehrt"):
"Mich hat gestern eine Bekannte angeschrieben, die grad in Hamburg lebt und wieder nach München ziehen will. Sie hat in ihrer Nachricht erst angefangen über meinen letzten Urlaub zu schreiben und dann, dass sie einen Job in München sucht und dass wir ja Leute suchen. Ob ich nicht mal ein gutes Wort einlegen könnte bzw. ihren Lebenslauf weiterleiten könnte ..."
Die Anfrage kam nicht gut an:

Netzfundstücke, 15.12.2013

Diese Woche ein Podcast und Tool, um Ideen für Content zu finden, gerade wenn das Thema scheinbar wenig hergibt. Seth Godin zählt acht Dinge auf, wie E-Mail-Aktionen bei allen Beteiligten besser ankommen. Anthony Iannarino bringt es kurz und knackig auf den Punkt, woran es bei vielen im Vertrieb hakt. Zum Abschluss ein kleines Wunder, Stichwort "Kundenservice der etwas anderen Art".

Netzfundstücke, 08.12.2013

Diese Woche in den Netzfundstücken: Ein Podcast zur 80/20-Regel im Vertrieb & Marketing, in dem auch gezeigt wird, warum Unternehmen das Pendant zu einer 2.700 Dollar teuren Espressomaschine im Angebot haben sollten. Weiterhin eine Studie zur Frage: Wann, Wochentag und Uhrzeit, sollte man am besten bei potenziellen Kunden anrufen. Und ein Video, das beweist, dass es für einen großen Auftritt nicht immer teure Spielzeuge braucht.

73 Prozent Ballbesitz - Masse allein bringt’s nicht im Vertrieb

Ich bin Fußballfan. FC Bayern, ganz klar. Etwas, das mich in den letzten Monaten zunehmend nervt, sind Statistiken wie etwa Ballbesitz und Passquote (erfolgreich angekommene Pässe). Vermutlich wollen Reporter die aufkommende Langweile bei minutenlangem Ball-Hinundhergeschiebe überbrücken.

Beim Spiel SC Freiburg gegen Bayern München am 27.August etwa hatte Bayern laut kicker.de 73 Prozent Ballbesitz und eine Passquote von 88 Prozent. Trotz der (vermeintlichen) Überlegenheit ging das Spiel 1:1 aus. Denn letztlich gewinnt immer noch die Mannschaft, die die meisten erfolgreichen Abschlüsse macht.

Damit bin ich wieder beim Thema Vertrieb.

It’s a numbers game

Gerade bei der Kundenakquise herrscht immer noch die Überzeugung vor: Viel hilft viel. Wenn ich 100 Leute pro Tag anrufe, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich mehr Menschen erreiche. Nur die Frage ist, lohnt sich der Aufwand? Mache ich dadurch mehr Abschlüsse?

Keine Netzfundstücke – 01.12.2013

Sonntags veröffentliche ich hier die Netzfundstücke. Links, die mich die vergangene Woche inspiriert haben. Diese Woche gab es nichts, was ich hier hätte teilen wollen. Tut mir leid.

"Wollen Sie mein Freund sein?" Was uns der Pate übers Networking lehrt

In meinem Blogpost "Was wir von 'Der Pate' lernen können" räumte ich ein, dass man sehr schräg denken muss, um Vito Corleone als Lehrmeister in Sachen Vertrieb & Marketing anzusehen, etwa

  • wie man langfristige (Kunden)Beziehungen aufbaut & pflegt (CRM).
  • was die optimale Produkt- und Preisstrategie ist.
  • langfristig zu denken und sich nicht von hohen Gewinnchancen blenden zu lassen.

Einen wichtigen Punkt hatte ich vergessen: Networking. Nach weiteren nervigen XING-Anfragen möchte ich das hiermit ergänzen.

Netzfundstücke, 24.11.2013

Diese Woche acht Fragen, die man sich vor jeder Marketingaktion stellen sollte. Sechs Tipps, um potenzielle Kunden leichter telefonisch zu erreichen. Außerdem eine Studie darüber, warum es sich lohnt, bei Interessenten am Ball zu bleiben.

Nachhaken – von Machern und Amateuren



Wenn es ums Nachhaken geht, warten viele ab. So lange, bis der Kunde sich meldet, sie dringend Projekte brauchen oder eben bis die Muse sie küsst (etwa die neue Webseite fertig ist). Derweil hat die Konkurrenz sich an die Arbeit gemacht und ein Projekt nach dem anderen an Land gezogen. Daher passt das Zitat des Malers Chuck Close für mich perfekt zum Thema Nachhaken.

Netzfundstücke, 12.11.2013


Diese Woche Links über "Slack Fridays". Freitage ohne Termine, um sich beim Zeitmanagement wie ein Millionär im Tante-Emma-Laden zu fühlen. Ein langes Interview mit Tina Roth-Eisenberg, swissmiss, unter anderem darüber, warum so viele Menschen unglücklich sind. Außerdem ein Podcast mit Daniel Pink, Autor von "To Sell is Human". Darin erklärt er, was Amateure vom Rest der Menschheit unterscheidet.

Frequently Tweeted Questions

Es ist nicht immer leicht, Themen für den Blog zu finden. Warum also nicht häufige Kundenfragen nehmen und sie beantworten? Das Ganze lässt sich auch wunderbar als Kurz-Präsi umsetzen wie das Beispiel "Frequent Tweeted Questions" von Resonance Content Marketing zeigt. Dadurch wird ein Slideshare-Account auch regelmäßig mit Inhalten befüllt.

Falsche Frage

Es gibt vielleicht keine dummen Fragen, aber falsche. Häufig ein Grund, warum man sich im Kreis dreht. Was eine falsche Frage ist und wie es besser geht, erklärt Tony Robbins.

Netzfundstücke, 10.11.2013


Auch diese Woche nichts zum Thema Vertrieb, inspiriert mich grad nichts. Stattdessen ein Blogpost über den Alltag eines "Superhelden". Ein Artikel darüber, wie man die vielen interessanten "Netzfundstücke" (Artikel, Zitate, Bücher usw.) offline dokumentiert und trotzdem nicht den Überblick verliert. Außerdem ein Tooltipp, um gut vorbereitet in die "Vorsätze"-Saison zu starten.

Klein anfangen

Ich denke, ich täte mir manchmal leichter, wenn ich Leuten, die mich in Sachen Vertrieb und Marketing um Rat fragen, große, spektakuläre Strategien vorschlagen würde. Multi-Plattform-Strategien, die zehntausende Friends/Likes/Followers zur Folge haben. Die einen coolen Namen haben. Stattdessen komme ich mit banalen Dingen daher. Oftmals ist die Enttäuschung dem Gegenüber ins Gesicht geschrieben:

  • Regelmäßig Kontakthalten mit Kunden? 
  • Nachhaken bei früheren Angeboten? 
  • Vorträge halten? 

Nein, das ist nicht, was sich viele erhofft haben. Auch mein E-Book "Der Arme Poet" enthält keine bahnbrechenden Vorschläge, Tipps, Ideen. Und zwar aus dem einfachen Grund, es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen:

Netzfundstücke, 03.11.2013


Diese Woche ein Beitrag zum Volks- bzw. Betriebssport "Kunden verärgern". Schlagzeilen zu Ereignissen des vergangenen Jahrhunderts, klickoptimiert. 33 Gesetze zum Content Marketing, von denen eines besonders wichtig ist. Und ein Link zu einer deutschen Webseite. Nicht auszuschließen, dass es eine Premiere in den Netzfundstücken ist.

Was Bücher über mich sagen

Zeig mir, was in deinem Bücherregal steht und ich sag dir, wer du bist. So in etwa sieht das Shane Snow. Sein Blogpost "You Are What You Read: 14 Thought Leaders Share Their Bookshelves" hat mich inspiriert, ein paar Fotos zu machen. Was sie über mich aussagen?

Netzfundstücke, 27.10.2013


Diese Woche ein Cheat Sheet, um sich selbst neu zu erfinden, Podcasts, die vielleicht dazu inspirieren könnten. Außerdem ein Tool, die daraus bezogene Lebensweisheit – oder die anderer – optisch ansprechend zu teilen.

Mut zur Lücke


... denn Besserwisser gibt es schon genug.

Gefunden bei SwissMiss 

Jemand, der fehlendes Wissen zugeben kann, ist mir lieber, als ein Blender. Gerade bei Verkäufern. Kurzfristig mögen Halbwissen/Blendertum funktionieren, langfristig nicht. (Dass dies von Vorgesetzten/Kunden/Bonussystemen leider nicht gewertschätzt wird, ist eine andere Sache.)

Im Falle von Charles Eames, US-amerikanischer Designer und Architekt, hat dieses Bekenntnis, "keinen Plan zu haben", nicht verhindern können, dass er bekannt, berühmt und erfolgreich wurde. In diesem Sinne: Mut zur Lücke!




Low hanging fruits


Ich werde häufig gefragt: Wie komme ich schnell an neue Kunden/Aufträge. Das Ganze am besten ohne großen Zeit- und Geldaufwand. Klassischer Fall von Wunsch vs. Realität. Denn statt sich in dem Fall auf die einfachen, naheliegenden Dinge zu konzentrieren, planen und machen die Fragesteller dann das genaue Gegenteil: zeitaufwändige Maßnahmen mit wenig Aussicht auf kurzfristigem Erfolg.

Netzfundstücke, 20.10.2013

Wenig Inspirierendes diese Woche für mich dabei. Was macht man in dem Fall? Greift auf Dilbert zurück. Da gibt es immer genügend Tipps und Weisheiten.

Guter Rat ... macht erfolgreich

Es gibt eine Frage, die mich wie wahrscheinlich viele andere Menschen auch umtreibt: Was unterscheidet erfolgreiche Menschen von anderen? Es gibt unzählige Studien, Untersuchungen, Bücher und Artikel zu diesem Thema. Ein paar der Erfolgs"geheimnisse" sind:

Netzfundstücke, 13.10.2013


Diese Woche zwei Artikel mit Tipps für bessere Präsentationen. Kaiserslautern spielt darin am Rande eine Rolle. Außerdem die Frage, ob Content Curation nicht Zeitverschwendung ist.

Podcast - Kaltakquise sucks

Nach einer künstlerischen Pause geht es heute um ein "Herzensthema" von mir: Kaltakquise. Es ist kein Geheimnis, dass ich kein Freund davon bin, dass ich sie für ineffektiv halte, zumindest im Vergleich mit anderen Dingen. Im Podcast spreche ich:
  • über meinen Background und meine Erfahrungen mit Kaltakquise,
  • welche vier Dinge ich der Kaltakquise vorziehen würde,
  • wie man die Erfolgschancen bei Kaltakquise erhöht.

Netzfundstücke, 22.09.2013

Auf dem ersten Blick haben alle Netzfundstücke dieser Woche nichts mit Vertrieb zu tun. Ein Interview mit einem "Irritational Speaker", der Leuten die Wahrheit schonungslos ins Gesicht sagt. Ein Erfahrungsbericht zum Thema Gewohnheiten ändern. Ein Blogpost über den Tod eines Freundes, von dem man erst zwei Jahre später erfährt. Und auf dem zweiten Blick?

Von Schwarzwälderkirschtorten und Schokostreuseln – mein Vortrag auf dem bcs6

"Stricken mit Hundehaaren" klingt zunächst absurd, aber es gibt auf Amazon Bücher dazu. Abgesehen vom Schmunzelfaktor ist es außerdem ein perfektes Beispiel für eine gelungene Nische. Dafür, wie einfach Vertrieb und Marketing sein kann, wenn nicht der ganze Markt beackert wird, sondern nur Teile, Nischen eben. Darum ging es in meiner Session "Stricken mit Hundenhaaren" auf dem Barcamp Stuttgart #bcs6.

30-Tage-Challenge oder die Macht der Gewohnheit

Sich auf kleine Änderungen konzentrieren. Auf eine. 30 Tage lang. Dies ist nachhaltiger als 30 Dinge an einem Tag ändern zu wollen. Sagt die Wissenschaft. Und es ist meine Erfahrung nach zwei solcher "Challenges".

Netzfundstücke, 28.09.2013

Diese Woche geht es in den Netzfundstücken ums Thema "Fragen". Ein Post bestätigt die alte Lebensweisheit: "Wer nicht fragt, bleibt dumm" oder in dem Fall "zahlt drauf". Dann gibt es dumme Fragen, etwa ob ein guter Verkäufer einem alles verkaufen kann. Und es gibt einfache Fragen, für die man nicht viele Wörter braucht (im vorgestellten Podcast sind es neun). Last but not least, interessante Fragen: Was ist "Epic Content Marketing"?

Netzfundstücke, 22.09.2013

Diese Woche geht's um Neukundenakquise mit Systematik, Content Marketing und warum alles unter zehn Stunden pro Woche wenig sinnvoll ist. Ryan Holiday spricht mir mit "Your Thing Sucks" aus der Seele. Seth Godin ergänzt meinen "Stricken mit Hundehaaren"-Vortag um den Vorschlag, sich auf clients from hell zu konzentrieren – auch eine Form von Nische.

Sales is simple – Buchrezension "New Sales. Simplified."


"Sales is simple. Why everyone wants to complicate it today is what confuses me."
So fängt das Buch "New Sales. Simplified." an. Der Autor Mike Weinberg fährt fort:
"People and companies have needs. Those of us with sales responsibilites represent businesses with potential solutions to those needs. Sometimes those people or companies with needs are already customers. There's also an entire universe of prospective customers with whom we've never done business. These 'prospects' have needs, too. In Sales, our incredibly important, incredibly straightforward job is to connect with these customers and prospective customers to determine if our solutions will meet their needs. The more and better we do that simple job, the more successful we will be, and the more we will sell. That's sales. Last century, last decade, last year, last week, yesterday, today, and tomorrow – that's sales. "
Sales, Vertrieb ist also einfach. Warum tun sich dann viele damit schwer? Wie geht es leichter, was gilt es bei der Neukundenakquise zu beachten? Wie geht man vor, um sich nicht zu verrennen oder frustriert das Handtuch zu schmeißen? Das sind ein paar der Fragen, auf die der Autor Antworten und hilfreiche Tipps für die Praxis gibt.

Ironblogging - Schreibvermeidungsverhinderer


Seit einem Jahr bin ich Mitglied bei den Iron Blogger Stuttgart, ein Verein zur Bekämpfung von Schreibvermeidungshandlungen*. Fast genauso lange gibt es jetzt dieses Blog. Zeit, mal wieder Fazit zu ziehen und einen kleinen Ausblick zu geben.

Stricken mit Hundehaaren ...

... oder warum es hilft, sich im Vertrieb und Marketing auf eine Nische zu fokussieren.

Die nächsten Barcamps stehen vor der Tür. Somit die Überlegung, welche Vorträge kann ich halten. Auf alle Fälle etwas Neues. Daher die Idee, etwas zu Wunschkunden, Nischen und Fokus zu sagen. Etwas, dass das Leben im Vertrieb und Marketing erleichtert, gerade wenn es um folgende Dinge geht:

  1. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll ...
  2. Lohnt es sich, XYZ zu machen oder soll ich besser ...
  3. Ich habe wenig Zeit für Akquise und Marketing. Was kann ich trotzdem machen?
  4. Wie finde ich (leichter) neue Kunden? Wie komme ich an "coolere" Projekte heran?
  5. Wie finde ich Kunden, die mehr zahlen?

12 Jahre Bloggen – ein Fazit


Nach 12 Jahre Bloggen lautet das Fazit für das 12. Jahr:

"Ich habe vielleicht Glück gehabt. Vielleicht habe ich sogar ein paar richtige Entscheidungen getroffen. Aber warum auch immer: Dieses Blog, die Menschen, die lesen was ich schreibe und mit mir darüber reden … das kann mir und euch kein Geheimdienst, kein Überwachungsstaatimstaate nehmen."

Netzfundstücke, 08.09.2013

Diese Woche ein Podcast über Podcasts, englische Grammatik und ein Marketing-Podcast (nicht nur) für Coaches.

Podcast – Externe Vertriebsmitarbeiter

Nach "Sommerliche Funkstille", in dem es um Ideen geht, wie man die Urlaubszeit der Kontakte für sich nutzen kann und meinem Podcast "Die Perfekte Masche – was Frauenaufreißen und Kundenakquise verbindet" lautet das Thema heute "externe Vertriebsmitarbeiter".

Ich gebe darin ein paar Tipps zur Vorbereitung, wenn man auf externe Vertriebler setzen möchte. Sie sind natürlich auch für Leute interessant, die sich selbst um die Akquise kümmern.

Promote und bete – Spray&Pray-Marketing

Ich bin bei meinen Kunden (aber nicht nur dort) mehrfach auf einen Marketing-Ansatz gestoßen, der wenig erfolgreich ist: Spray&Pray-Marketing. Er ist weitverbreitet, insbesondere, wenn es gilt, ein Training/Seminar oder einen Workshop zu promoten.

Netzfundstücke – Failure Edition


Wie viele Menschen bin ich fasziniert von Biografien erfolgreicher Menschen. Leuten, die es "geschafft" haben. Noch mehr allerdings interessiert mich, welche Hindernisse sie überwinden mussten, um dorthin zu kommen, wo sie heute sind. Rückschläge, Scheitern. Etwas, das die meisten tunlichst vermeiden wollen. Weil es aber ein so wesentlicher Bestandteil von Erfolg ist, gibt es diese Woche eine Netzfundstücke-Special-Edition mit Links zum Thema Scheitern.

Netzfundstücke, 18.08.2013


"When In Doubt, Tidy Up." Quelle: Lifehacker.com
Ich habe mal wieder meine Leseliste entrümpelt und bin dabei auf ein paar ältere Links gestoßen.

Wer hören will – Vertriebs- und Marketing-Podcasts

Wie in meinem Artikel "Podcast zum Vortrag 'Die Perfekte Masche'" erwähnt gab es zahlreiche Fragen im Anschluss an meinen Vortrag. Unter anderem, welche Bücher ich zum Thema Vertrieb empfehle. Obwohl oder gerade weil ich schon so viele Bücher zu dem Thema gelesen habe, fand ich es schwer, diese Frage zu beantworten.

Ich würde mich dem Thema mittlerweile eher über Podcasts nähern, schauen, was mich inspiriert und dann ggf. entsprechende Bücher kaufen. Hintergrund: In vielen Podcasts werden mittlerweile Buchautoren interviewt und so kriegt man einen recht guten Eindruck, ob sich ein Kauf lohnt. (Ich muss dazu sagen, dass ich ausschließlich englischsprachige Podcasts höre, dort ist das zumindest der Fall.)

Hier also eine Liste mit den Podcasts, die ich derzeit höre:

Podcast zum Vortrag "Die perfekte Masche"

Mein zweiter Podcast. Heute geht es um "Die Perfekte Masche – Was Frauenaufreißen und Kundenakquise verbindet." Ich habe den Vortrag letzte Woche gehalten, und er kam gut an. Es gab zahlreiche Lacher und viele Nachfragen.

Im Vortrag ging es mir darum, die Parallelen zwischen Frauenaufreißen und der Kundenakquise aufzuzeigen. Dazu gehört eben auch die Schwierigkeit, auf andere Menschen zuzugehen, aktiv Kundenakquise zu machen.

Und darauf möchte ich in diesem Podcast näher eingehen: Dinge, wie wir uns selbst im Weg stehen. Denn wenn wir ehrlich sind, es liegt nicht an Kunden, wenn es mit dem Vertrieb nicht klappt. Allzu oft scheitern wir an uns selbst.

Netzfundstücke, 11.08.2013


How To Work An Hour A Day And Thrive Professionally

"Almost everyone, in the post-Tim Ferriss world, has dreamed of working only an hour a day. But innovation author and speaker Steve Shapiro has actually done it."

Netzfundstücke, 04.08.2013

If You Want to Raise Prices, Tell a Better Story

Menschen lieben Geschichten und das wirkt sich auf den Preis aus.
"In a world of abundance, what your product does for your customers is important, but not nearly as important as what your product means to them."
Und die Bedeutung erhält ein Produkt über eine Geschichte. Ein Autor des New York Times Magazine, Rob Walker, hat es getestet.

Die perfekte Masche – was Frauenaufreißen und Kundenakquise verbindet


Es zählt für viele zu den besten Vertriebsbüchern, ein Must-Read, um erfolgreicher bei der Akquise vorzugehen: "The Game" (dt. "Die Perfekte Masche") – ein Buch zum Thema "Frauenaufreißen". Klingt zunächst abwegig, aber
"If a 'chick repellant' can transform himself into a 'babe magnet', these strategies can make your worst products become best-sellers." Quelle: http://saleshq.monster.com

Von diesem Buch hörte ich vor gut zwei Jahren. Dan Kennedy, seines Zeichen Direktmarketing-Guru, empfohl es als Lektüre. Es ist definitiv ein Vertriebshandbuch, wenn auch der etwas anderen Art, zugegeben.

Nächste Woche werde ich dazu einen Vortrag halten: "Die perfekte Masche". Darin gehe ich näher darauf ein, was Fraußenaufreißen und Akquise verbindet, und was man davon lernen kann. Es ist erstaunlich viel.

Die Messlatte zu hoch legen – was wir vom Delphintraining lernen können

Warum fällt es eigentlich so schwer, vermeintlich einfache Dinge, wie anzurufen oder eine E-Mail zu schreiben, in die Tat umzusetzen? Bequemlichkeit, ist das eine. Viel häufiger nehmen wir uns jedoch Dinge vor, die zu "schwer" sind. Bei denen die Messlatte zu hoch liegt.

Netzfundstücke, 21.07.2013


Nächste Woche gibt es urlaubsbedingt keine Netzfundstücke. Daher habe ich diese Woche ein paar mehr Links reingepackt. Ich hoffe, es ist einiges dabei:


The ’6 minute block’

Von Anwälten lernen. Jason Hobbs, englischer Designer / Front-end Developer, überlegt in seinem Post, inwieweit sich der Abrechnungsmodus von Anwälten auf die IT-Industrie anwenden lässt:

Netzfundstücke, 14.07.2013

Dance in a year
I started with a promise to dance at least 5 minutes every day. When I got more into it, I upped my goal to 14 hours a week, about 2 hours a day.
Vieles, was Karen über ihren Traum, einmal in einem Coca-Cola-Spot zu tanzen, schreibt, kommt mir von meiner Radfahr-Challenge bekannt vor: Klein anfangen und langsam die Trainingsdauer steigern. Auch wichtig: Den Fortschritt tracken, das heißt festzuhalten, von wo man gestartet ist, um sich in selbstzweiflerischen Momenten vor Augen zu führen, dass man schon einiges erreicht hat.

Danke an Martin Brotzeller für den Link, der kam gerade richtig.

Die ohne Twitter hat jetzt einen Account @dot_ute

Seit letzter Woche habe ich nun einen Twitter-Account. Kaum der Rede bzw. einen Blogpost wert, wenn ich nicht in manchen Kreisen als Twitter-Verweigerer bekannt wäre. Ein Image, das ich gepflegt habe. Für etwas muss man ja stehen, oder?

Netzfundstücke, 07.07.2013





"Your mind has an amazing ability to conjure up “terrible misfortunes.”
Bezogen auf Vertrieb bedeutet es, wenn der Kunde nicht zurückruft, den Termin verlegt oder extrem kurz antwortet, dann nehmen wir oftmals gleich das Schlimmste an:
"There is a certain arrogance to believe your dream client is thinking about you at all. Most of the time, you don’t even cross their mind. Instead of assuming the worst, assume that that your dream client’s best intentions were derailed by some urgency and act accordingly."

6 Monate vorbei - meine Top-6 Bücher des ersten Halbjahres

"I never desire to converse with a man who has written more than he has read." Samuel Johnson 
Das zweite Halbjahr hat begonnen. Zeit für ein Zwischenfazit: Wie sieht es etwa mit dem Vorsatz aus, nur sieben Bücher dieses Jahr zu lesen? Fail! Nach vier Wochen war das passé. Es gibt zu viele gute Bücher. Daher hier meine Top-6 des ersten Halbjahres (wobei sich das nicht auf das Erscheinungsjahr bezieht; keine Affiliate-Links):

Umsatz verdoppeln – Stellschraube 4: Average Sales Value


Vor ein paar Wochen schrieb ich hier im Blog über das 7-Levers-Konzept und gab Tipps für die ersten drei der sieben Stellschrauben (Traffic, Opt-Ins, Konversion). Heute Nummer vier: "Average Sales Value" oder durchschnittlicher Umsatz pro Transaktion.

Wer das 7-Levers-Konzept skandalöserweise noch nicht kennt, es ist ein "Framework", das helfen soll, effizienter beim Thema Umsatz steigern vorzugehen. Das Problem: Häufig verrennen wir uns oder kapitulieren nach kurzer Zeit. Wie es einfacher geht zeigen Pete Williams und Dom Goucher mit dem 7-Levers-Framework. Statt an allen Fronten aktiv zu werden, empfehlen die beiden, sich auf sieben Stellschrauben zu konzentrieren. Ziel ist es, jede um jeweils zehn Prozent zu steigern und auf diese Weise den Umsatz fast zu verdoppeln (Zines-Zins-Effekt). Für Zweifler: Ein Kalkulator zum Nachrechnen.

Netzfundstücke, 30.06.2013

Surprising Lessons From 100 Days of Rejection: Jia Jiang at TEDxAustin



Statt sich als Ziel zu setzen, 100 neue Kunden zu kriegen, wie wäre es, sich täglich vorzunehmen, mindestens eine Abfuhr zu bekommen? Das Ganze nennt sich dann Rejection Therapy. So absurd wie es klingt, ist es gar nicht, denn neben der täglichen Dosis Nein, sind auch viele überraschende Momente dabei, wie Jia Jiang in seinem Vortrag zeigt.

Weiterdenken ...


"Stimmt, daran habe ich noch gar nicht gedacht." Ich weiß nicht, wie oft ich den Satz schon gehört habe, sei es beim Thema "Neukundenakquise", "Nachhaken" oder Ideen für Blogposts finden. Dabei ist Vieles einfach, wenn man nur etwas weiterdenkt, das heißt ...

Ich schaue nur ...


Die Standardantwort auf "Kann ich Ihnen helfen?", wie jüngst auf den Mailingtagen, als mich Standmitarbeiter ansprachen, wenn ich länger als fünf Sekunden das Werbematerial betrachtete. Die ablehnende Antwort kam automatisch, wie wahrscheinlich bei 90 % aller Besucher. Ziemlich frustrierend für beide Seiten. Aber wie geht es besser?

Netzfundstücke, 23.06.2013

The Only Management Strategy You'll Ever Need

Es geht primär ums Thema "Führung", aber es lässt sich auf die Akquise anwenden:
"When an employee knows--truly knows--that you care about them, then they care about you. And when they know you care, they will listen to you... and they will do anything for you."
Wenn der Kunde merkt, dass der Gegenüber wirklich an einem interessiert ist, erzählt er oftmals Dinge, die er einem anderen (der im Kopf schon seine Provision zählt) nicht sagen würde.

Das ist auch die Ergebnis einer Studie, die im "In-The-Arena"-Podcast vorgestellt wird:

Vortrag: Was denken (sich) Kunden eigentlich – Folien und Lessons Learned

Wie bereits erwähnt habe ich auf der diesjährigen webinale einen Vortrag mit dem Titel gehalten: "Was denken (sich) Kunden eigentlich". Ziel war es, einen kleinen Einblick in die Auswahl- und Entscheidungsprozesse von Projektentscheidern von 6- und 7-stelligen Projekten zu geben. Die Vortragsfolien habe ich nun (endlich) hochgeladen.

Netzfundstücke, 16.06.2013


What Mick Jagger Teaches us about Public Speaking

Einer der sechs Punkte, die David Meerman Scott aufführt: Stagecraft, deutsch Bühnenerfahrung:
"Most public speakers either stand in front of the podium, or if they venture out, just hang out near the center of the stage. Some go back and forth to the corners like a metronome. True professionals work the entire stage like a rock star." 

Fehler 11: Nicht fragen


Leider zieht sich das Update meines E-Books "Der Arme Poet oder die zehn häufigsten Fehler bei der Kundenakquise" in die Länge. Will heißen mir fehlt die Inspiration. Keine Schreibblockade, mir fallen zahlreiche weitere Fehler ein, die ich aufnehmen könnte. Eher, dass noch der rote Faden fehlt.

Heute also statt der freudigen Ankündigung eines Updates einer dieser "neuen" Fehler: "Nicht fragen". Er passt auch gut zu meinem Vortrag "Was denken (sich) Kunden eigentlich" auf der webinale.


"Keine oder unkonkrete Fragen stellen" wurde nämlich häufig als Kritikpunkt von Projektentscheidern genannt. Die Erfahrung, dass während Meetings wenig bis keine konkreten Fragen gestellt würden, stattdessen Dienstleister durch "Marketing-Fön und Verkaufsblabla" auffallen.

Netzfundstücke, 09.06.2013


Measuring without measuring

Es gibt den Ausspruch: "What gets measured gets done." Das stimmt, etwa wie bei meinem Ziel, 5.000 km in einem Jahr mit dem Rad zu fahren. Da ist es recht einfach: Wie viele Kilometer bin ich heute gefahren, wie viele fehlen noch? Wichtig ist aber, die richtigen Dinge zu tracken, nicht irgendwelche Pseudoziele:

Netzfundstücke, 31.05.2013

Chase Jarvis LIVE: Chris Guillebeau

Er hat 193 Länder dieser Welt besucht und ist erst 35 Jahre alt. Chris Guillebeau erzählt im Interview mit Chase Jarvis von diesem Unterfangen, wieso er nichts von Work-Life-Balance hält, und wie er mit der Leere umging, die sich bereits vor der Erreichung eingestellt hat.



Disclaimer: Ich bin voreingenommen, weil ich Chris Guillebeaus Manifest ins Deutsche übersetzt habe. ;-)

Michael Port

Ich bin jüngst von Barbara Hoisl auf Michael Port aufmerksam gemacht worden. Er ist Autor des Bestsellers "Book Yourself Solid" (kein Affiliate-Link, wie immer). Hier ein paar Podcasts mit Tipps für Akquise und Marketing:

How to Book Yourself Solid

Michael Port On Core Self Promotion Strategies, Building a Foundation, and Making Sales Offers

Reaching the Clients You Are Meant to Serve with Michael Port


Inspiration is bulls@@t – Und mal wieder ein (kurzer) "Walking-mit-Larry"-Podcast.

Der Tipp, sich 30 Minuten am Tag hinzusetzen und an seinen Zielen zu arbeiten, ist nicht neu. Ich habe dazu die Stoppuhr auf meinem Handy genommen und für diverse Aktivitäten eine Zeit festgelegt (Präsentation vorbereiten, Blogpost schreiben usw.). Vor allem jene Dinge, die ich ansonsten eher vor mir herschiebe. Durch diese "Methode" habe ich richtig viele Sachen erledigt bekommen.

Vortrag: Was denken (sich) Kunden eigentlich?


Am 05.06.2013 halte ich auf der webinale einen Vortrag mit dem Titel: "Was denken (sich) Kunden eigentlich?" Darin werde ich aufzeigen, worauf es Entscheidern von 6-7-stelligen Projekten beim Auswahl- und Entscheidungsprozess ankommt, und welche (dummen) Fehler unbedingt zu vermeiden sind.

Die Idee kam mir beim Gespräch mit einem dieser Entscheider, der ziemlich frustriert von seinen Dienstleistern war. Bis dato kannte ich vor allem die andere Seite und auch dort herrscht regelmäßig Frust

  • über die langen Entscheidungswege
  • die Anspruchshaltung
  • dass die linke Hand nicht weiß, was die rechte will. 

Und so habe ich in den letzten Monaten zahlreiche Entscheider interviewt, um herauszufinden, worauf es ihnen bei der Auswahl ihrer Dienstleister ankommt, was sie frustiert, und was man daraus lernen kann.

Netzfundstücke, 24.05.2013


An eBook pricing model that resulted in $100,000 in sales

Schöne Case Study über die Preisgestaltung eines Design-E-Books.
How you price a product can have a radical impact on the revenue you make from it. My search for the perfect pricing model resulted in an additional $50,000 (a 170% increase) in revenue.

Das Prinzip der Sozialen Bewährtheit - was SPON & Co noch lernen müssen


Hätten die Chefredakteure von Spiegel Online, Süddeutsche.de, FAZ.net nur mal "Yes! Andere überzeugen - 50 wissenschaftlich gesicherte Geheimrezepte" gelesen. Dann hätten sie das Prinzip der Sozialen Bewährtheit gekannt, und dann wäre der Aufruf, den Adblocker auszuschalten, nicht nach hinten losgegangen.

5000 km


Geschafft. Ich habe die 5.000-km-Marke geknackt. Am 13.08.2012 hatte ich beim Aufofahren die "plötzliche Eingebung", das heißt das Ziel, 3.000 km innerhalb von einem Jahr mit dem Rad zu fahren. Warum, keine Ahnung. Ein sportliches Ziel, etwa Wettkämpfe zu fahren, hatte ich nicht. Ein leidenschaftlicher Rennradfahrer war ich zu dem Zeitpunkt auch nicht. Warum es sich dennoch gelohnt hat, das miese Wetter derzeit gar nicht so schlecht ist und alles dann doch irgendwie mit Vertrieb zu tun hat – meine lessons learned.

Netzfundstücke, 18.05.2013



Auf dem letzten Frankfurter Webmontag rief ich dazu auf, auch im Rhein-Main-Gebiet eine Ironblogger-Community zu gründen (ist in den Startlöchern). Eine passende Frage, die mir in den letzten Wochen immer wieder durch den Kopf ging, wie oft soll ich bloggen? Ist weniger mehr? Passenderweise hat Problogger einen Artikel mit den Pro und Cons, täglich zu bloggen, veröffentlicht. 



Die ersten 25 Minuten sind schleppend, aber dann kam die Sprache darauf, wie man bei potenziellen Kunden Frusterlebnisse vermeidet, etwa indem der Kaufprozess klar und verständlich ist – und zwar aus der Sicht des Kunden. Nicht wie jüngst ein Anbieter, der zuallererst mein Budget wissen wollte, noch bevor ich überhaupt eine Vorstellung davon hatte, was ich brauche, was sinnvoll ist.  

Aufruf: Ironblogger Rhein-Main gründet euch


Durchaus mit Neid blicke ich auf das Rhein-Main-Gebiet und die zahlreichen Veranstaltungen dort. TedX, Webmontag und zig andere Events. Richtig viel los. Nur einen Ironblogger-Ableger gibt es dort noch nicht. Um das zu ändern, halte ich auf dem heutigen Frankfurter Webmontag einen Kurzvortrag und hoffe, dass ich damit Blogger aus dem Rhein-Main-Gebiet motivieren kann, eine weitere Ironblogger-Community zu gründen.

Netzfundstücke, 10.05.2013 - Fokus-Edition

Zurück von der ernüchternden re:publica. Vielleicht schreibe ich noch eine Brandrede, aber zunächst die Links für diese Woche. Heute geht es rund ums Thema Fokus.

Kundenakquise: Weg des geringsten Widerstandes


Die wenigsten Unternehmer, mit denen ich zu tun habe, verfügen über eine große Vertriebsmannschaft oder haben ein großes Marketingbudget. Ein Umstand, der nicht schlecht sein muss. Denn es bedeutet Fokus auf das Wesentliche. Mit wenig Aufwand viel zu erreichen. Und: Den Weg des geringsten Widerstandes zu nehmen. Fragt sich nur, für wen?

Umsatz verdoppeln - Stellschraube 3: Konversion erhöhen


"Man hat gewöhnlich zwei Gründe, etwas zu tun: Einen, der gut aussieht, und einen zweiten, wirklichen!" J. P. Morgan

Dom Goucher und Pete Williams haben mit "7 levers of business success" ein "Framework" vorgestellt, das helfen soll, den Umsatz zu steigern. Statt wie bisher sich auf ein oder zwei Dinge zu konzentrieren, was viele tun, haben die beiden sieben Stellschrauben identifiziert. Ziel ist es, sie jeweils um 10 Prozent zu steigern. 

In den letzten Wochen habe ich das Konzept sowie die ersten beiden Faktoren, Traffic und Opt-Ins, näher vorgestellt. Heute geht es um Konversion, das heißt aus Interessenten Kunden zu machen. Oder kurz, endlich Geld zu verdienen.

Netzfundstücke, 25.04.2013


Zeit für die wöchentliche Linkliste. Viel Spaß beim Lesen.

Rewarding Yourself

“So what do your customers want?” - “They want to avoid taking action.” 

Im Artikel geht es aber nicht darum, Kunden zu motivieren, sondern sich selbst. Auch in den anderen Essays von Mark Ford lohnt es sich zu stöbern.

Ironblogger Stuttgart: Wir bloggen über Vieles, auch auf Hochdeutsch

Unter dem Titel "Blogs und Bier? Das lob’ ich mir! #ironblogger" stellen zahlreiche deutsche Ironblogger das gleichnamige Projekt auf der diesjährigen re:publica vor.

In Vorbereitung darauf hat Thomas Renger mit "Die Vielfalt der iblog0711-Gruppe" eine Themen-Tag-Wolke für die Ironblogger Stuttgart erstellt, die ich als Franke überschreiben würde mit: "Wir bloggen über Vieles, auch auf Hochdeutsch." 

Netzfundstücke - 19.04.2013

Ich habe im Archiv gekramt. Diese Woche daraus ein paar Fundstücke:

© photo by martinroell 
Content is King: 20 Tipps und Tools zum Texten
"Nichts entbindet zwar davon, gute Texte zu schreiben. Aber es gibt viele Tools, die auf die eine oder andere Weise dabei unterstützen. Wir stellen die 20 besten vor."
How I Went From Writing 2,000 Words a Day to 10,000 Words a Day
"[...] I got scientific. I gathered data and tried experiments, and ultimately ended up boosting my word count to heights far beyond what I'd thought was possible, and I did it while making my writing better than ever before."

Umsatz verdoppeln – Stellschraube 2: Opt-In-Rate erhöhen

Für Dom Goucher und Pete Williams gibt es sieben Faktoren, die sich auf den Umsatz auswirken. Auf die sollte man sich konzentrieren und versuchen, sie jeweils um 10 Prozent zu steigern. Wenn das für alle Bereiche gelingt, verdoppelt sich der Umsatz. Einfach, oder?

Ich habe das Konzept "7 levers of business success" hier vorgestellt. In den nächsten Wochen geht es darum, das Ganze in die Tat umzusetzen: Heute Stellschraube 2: Opt-In-Rate erhöhen.

Am Digitalen Lagerfeuer - Interview mit dem NachtNerd


Es ist schon eine Weile her, aber auf dem BarcampRuhr6 wurde ich interviewt. Nicht zum Thema Vertrieb & Marketing, sondern über meine Erfahrungen als Übersetzerin, denn das bin ich ja auch.

Andy Drop wollte etwa wissen, wie man Übersetzer wird oder wen man bei einer deutschen Murakami-Ausgabe liest: den Autor oder den Übersetzer? Heißt bleibt der Stil erhalten?

http://nachtnerd.podmission.de/episodes/0012.html

Wir saßen übrigens nicht am Lagerfeuer. Dafür war es im März noch zu kalt.

Umsatz verdoppeln – Stellschraube 1: Traffic erhöhen


Umsatz steigern ist leicht. Man muss nur wissen, wie. In meinem Blogpost "Umsatz steigern - die sieben Stellschrauben" hatte ich sieben Einflussfaktoren vorgestellt, auf die man sich konzentrieren sollte. In den nächsten Wochen gehe ich auf jeden näher ein. Heute Stellschraube 1: Traffic erhöhen.

"Sack Reis im Essener Unperfekthaus umgefallen"


Es gibt Themen, die vermeintlich wenig hergeben und selbst den Autor langweilen. Wie wird also der berühmte Sack dennoch interessant? Unter anderem darauf gingen Christian de Vries und Christian Dingler in der viel gelobten Session "Schöner Schreiben" auf dem BarCampRuhr6 ein. Im Nachgang habe ich Christian Dingler interviewt, um noch mehr zu erfahren.

Netzfundstücke, 04.04.2013


Ich werde ab sofort jeden Freitag Netzfundstücke posten. Dinge, die mich in dieser Woche inspiriert haben.

Umsatz steigern - die sieben Stellschrauben


Umsatz steigern kann eine Mammutaufgabe sein – muss aber nicht. Entscheidend ist, das Ganze zunächst in seine Einzelbestandteile herunterzubrechen. Oder wie Johann Wolfgang von Goethe es formuliert:
"Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken." 
Sales-Funnel-Konzept

Wie sieht das Kleinste beim Thema Umsatz steigern aus? Bekannt ist das Sales-Funnel-Konzept, das heißt sich den Vertriebsprozess als Trichter vorzustellen (wie auf der Seite von ZohoCRM). Es beruht auf der Überlegung, dass es drei Arten gibt, den Umsatz zu steigern:

Das ABC der Kundenakquise


Aus dem Film "Glengarry Glen Ross" stammt der Ausspruch "Always Be Closing" (immer den Kaufabschluss suchen). Bleibt die Frage, ist es wirklich sinnvoll, stets den Abschluss zu suchen?

Warum kriegt dieser Flachpfosten den Auftrag?

Hast du dich schon einmal gefragt, warum die Pfeife von Konkurrenz so viele Aufträge kriegt? Warum einer mit solch einem fehlerhaften und hässlichen Produkt erfolgreich ist?

Ein Grund ist, derjenige ist zu 100 % von seinem Produkt überzeugt. Wo du noch Verbesserungsbedarf siehst, findet er es gut genug.

Das ist weder skrupellos noch über den Tisch ziehen, sondern Selbstbewusstsein. Wie reagierst du als Kunde, wenn dein Gegenüber auf Fehler, Mängel, Schwachstellen hinweist, sie sogar hervorhebt a la: „Naja, es fehlen noch Features XYZ … oder "Eigentlich ist es ja noch nicht fertig." Begeisterung sieht anders aus.

Bist du nicht zu 100 % überzeugt, selbst wenn es tatsächlich noch nicht perfekt ist (wann ist es das übrigens?), wie kann es dein Kunde sein? Wieso sollte er dann kaufen wollen?

Und um auf meinen frühern Post "Ich kenne niemanden – Neukundenakquise" zurückzukommen: Aus diesem Grund hast du auch Schwierigkeiten/"Bedenken", Kontakte aus deinem Netzwerk nach Empfehlungen zu fragen.

Also anstatt dich aufzuregen, schau, dass du dein Produkt überzeugend an den Mann bringst – und sei es nur, um die Menschheit vor den Flach- oder Vollpfosten dieser Welt bzw. deren schlechten Produkten zu retten.

Ich kenne niemanden – Neukundenakquise


Jüngst empfahl ich einem Kunden, bei der Akquise zunächst im eigenen Netzwerk nachzufragen. Die Antwort: "Aber ich kenne niemanden, den ich fragen kann." Dennoch hatte er am Ende eine lange Liste mit Kontakten.

Warm- statt Kaltakquise

Eigentlich logisch, dass es einfacher ist, über ein bestehendes Netzwerk an neue Kunden zu kommen (Warmakquise), als zu versuchen Unternehmen zu gewinnen, zu denen noch kein Kontakt besteht (Kaltakquise). Logisch, aber dennoch scheuen viele davor zurück. Typische Antworten sind:

  • Ich kann meine Kontakte nicht nach Aufträgen fragen. Wie sieht das aus? 
  • Ich bin kein Vertriebler, mir fällt es schwer, andere Leute anzurufen/anzuschreiben. 
  • Ich will niemanden etwas andrehen oder aufschwätzen. 

Gerade letzte Aussage ist bei Lichte betrachtet ziemlich traurig. Das bedeutet, dass man nicht hinter seinem eigenen Produkt steht – ein Thema für sich.

Nachfragen nicht verkaufen

Den Fehler, den viele machen, ist, Nachfragen mit Verkaufen zu verwechseln. Im ersten Schritt geht es nämlich nicht darum, den Kontakten, etwas zu verkaufen. Vielmehr heißt es, bei den Leuten nachzufragen, ob sie Interesse haben bzw. jemanden kennen. Damit setzt man sich selbst nicht unter Druck und stößt auch beim Gegenüber nicht auf Ablehnung.

100.000 Euro pro Monat


Wenn dein Kunde monatlich 100.000 Euro Budget hätte, was würdest du ihm noch anbieten? Welche Produkte, welche Dienstleistungen? Was könntest du noch für ihn tun?

Viele denken jetzt: "So ein Kunde müsste erst noch geboren werden ..." Aber diese Frage gab ich einem Kunden jüngst in einer Coaching-Session als "Hausaufgabe":

"Wie würde das Angebot aussehen, wenn jemand 100.000 Euro Budget im Monat verbraten könnte?" 

Ziel ist es, Dinge zu finden, die man früheren oder aktuellen Kunden zusätzlich anbieten kann. An die man schon gedacht, sie aber verworfen hat wegen dieser mahnenden Stimme im Hinterkopf: "Dafür geben Kunden doch kein Geld aus." Und damit werden viele Ideen im Keim erstickt.

Wenn Budget keine Rolle spielt, was dann? 

Mein Business ist anders ...

Wie bereits erwähnt gibt es demnächst ein Update meines E-Books "Der Arme Poet oder die zehn häufigsten Fehler bei der Kundenakquise". Eine Frage, die ich mich beschäftigt, ist: Welche der zehn ist der größte? Für mich ist das "'Falsche' Einstellung zum Vertrieb". Dazu zählen Sätze wie:

  • Ich bin kein (geborener) Verkäufer. 
  • Telefonieren/Verhandeln/Verkaufen/Akquise liegt mir nicht.

und

  • Mein Unternehmen/Business/Geschäftsmodell ist speziell/anders. 

Auf letzten Punkt gehe ich näher ein, denn ich bekam kürzlich folgende E-Mail:
Sehr geehrte Frau Mündlein, 
ich habe Ihre 10 Tipps für Vertrieb mir angesehen und stehe trotzdem noch vor Problemen. Für Freelencer sind die Tipps sicher sehr sinnvoll und immer wieder gesteht man sich selber ein, ja das mache ich auch so. Nun habe ich ein Buchhaltungsservice und da sind die Akquise-Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt. Netzwerken ist sehr schwierig, weil keiner gern über das Thema spricht. Referenzen möchte keiner geben, weil ja dies nicht öffentlich werden soll, wer mit wem die Buchhaltungsangelegenheiten bespricht.Vielleicht haben Sie noch ein paar Anregungen für diesen speziellen Fall. 
Ich möchte dem Verfasser danken: Er hat mir einen großen Gefallen getan, denn andere denken sich: "Naja, alles schön und gut, aber bei mir ist das anders" und löschen das E-Book von ihrem Rechner.

Die 9 Phasen der Buchveröffentlichung

In seinem Blogpost "The roller coaster of shipping" beschreibt Seth Godin die neun Phasen bis zur Buchveröffentlichung. Ich bin (noch) kein Bestseller-Autor, aber viele der Aufs und Abs habe ebenfalls so erlebt.

Da ich gerade an einem Update von "Der Arme Poet" sitze, war der Zeitpunkt passend. UND: Meiner Meinung nach sind diese neun Phasen auch für Nicht-Autoren interessant. Sie lassen sich auf ziemlich alles anwenden, was wir vor uns herschieben: Webseiten-Redesign, Produkt-oder Blog-Launch, Newsletter etc.

Quelle: Seth Godin

Die Y-Achse steht für den Spaßfaktor, die X-Achse steht für die Zeit.

Rezension: Professionell kommunizieren mit Google+

Über die Jahre habe ich hart an meinem Image eines Social-Media-Verweigeres gearbeitet. Kein Twitter-Account (das hat sich inzwischen geändert), auf Facebook angemeldet, mehr aber auch nicht. Ich hätte nicht erwartet, dass sich das über kurz oder lang ändert, bis ich auf Google Hangouts aufmerksam wurde. Damit war mein Interesse an Google+ geweckt. Am Rande hatte ich verfolgt, dass Oliver Gassner ein Buch darüber schrieb: Professionell kommunizieren mit Google+. So viel zur Vorrede.

Da ich seine Arbeit und seinen Rat sehr schätze, lag nichts näher, als mir dort Tipps für den Einstieg zu holen. Ich wurde nicht enttäuscht. Auf knapp 120 Seiten erklärt er alles, was ich als Einsteiger wissen muss. Er geht auf typische Fallstricke ein und gibt im dritten Teil "Google+-Praxis-Coaching" viele schnell umsetzbare Tipps, um die Plattform sowohl als Privatperson als auch Unternehmen zu nutzen. Bei letzteren weiß ich noch nicht, ob ich das mache werde.

Gut gefällt mir das vierte Kapitel "Google+, Facebook, Twitter, XING und Weblog im Vergleich". Es half die verschiedenen Bereiche von Google+ einzuordnen, gerade im Vergleich zu XING, das ich intensiv nutze, also nicht ganz ein Verweigerer.

Stichwort schnell. Die reine Lektüre nimmt weniger als eine Stunde in Anspruch, aber es empfiehlt sich, einen Rechner neben sich stehen zu haben, um die verschiedenen Dingen gleich auszuprobieren, etwa die zahlreichen Profileinstellungen.

Fazit:

Für mich als Einsteiger genau das richtige Maß an Information & Praxistipps. Ich werde wohl einige Zeit beschäftigt sein, die ganzen Dinge umzusetzen. Ganz klar: Kaufempfehlung.

Von Gurus lernen ...

In meinem früheren Post "Ich werde wohl nie ein Sales-Guru..." ging es darum, wie sich Vertrieb/Marketing im angelsächsischen und deutschen Raum unterscheiden. Kurz, was mich bei US- und UK-basierten Vertriebstrainern nervt. Trotz all der Kritik gibt es viele Dinge, die ich von diesen "Gurus" gelernt habe.

Ich werde wohl nie ein Sales-Guru sein ...

Jüngst beim Mittagessen ging es um kulturellen Unterschiede im Vertrieb/Marketing. Konkret um die im angelsächischen bzw. deutschsprachigen Raum praktizierten Methoden und Vorgehensweisen. Ich hatte in den letzten Monaten viele Begegnungen mit US- und UK-basierten Vertriebstrainern. Nachfolgend ein paar meiner Beobachtungen.

4000 Bücher oder Opportunities erkennen


"If opportunity doesn't knock, build a door."Milton Berle

Dies kam mir in den Sinn, als ich den Blogartikel "UPDATE: ForeverJobless is Back" las. Unter "Miscellaneous" (etwas scrollen) schrieb Billy Murphy:
"One thing I almost did since my last post, was buy $84,000 worth of books from Tim Ferriss."
Dafür erhielt er:
  • 4.000 Bücher "The 4-Hour Chef"
  • Zwei Keynote-Speeches von Tim Ferriss
  • All-Inclusive-Reise zusammen mit fünf anderen Leuten, die auch das Angebot angenommen haben.

Was will man mit 4.000 Büchern?
You get 4,000 books of The 4-Hour Chef. As you can see, the book is selling for $20.99. The cheapest new book is selling for $17.49 + shipping.
Maybe you offload the books and get $60k back.
Das ist aber noch alles. Welche Überlegungen er sonst noch angestellt hat, gibt es in seinem Post.

Sehr interessant oder wie heißt es so schön:
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." Francis Picabia
In diesem Sinne.

"You Cannot Measure Success with a Bank Balance"

Vorab: Ich bin, was Seth Godin betrifft, gespaltener Meinung: Viele Dinge, über die er in seinem Blog schreibt, sind mir zu banal. Auch seine Bücher haben mich, bis auf "The Dip" enttäuscht. In letzter Zeit habe ich jedoch einige Interviews mit ihm gesehen, die mich etwas "versöhnt haben".

Im Gespräch mit der Bloggerin Jaime Tardy von Eventual Millionaire ging es unter anderem um das Thema "Ziele setzen" – passend zu meinem letzten Blogpost: "Vorsätze/Ziele braucht kein Mensch, oder?". Vielleicht liefert es dem ein oder anderen Leser ein paar Ideen für wichtige Ziele in 2013.

Vorsatz für 2013 - Regelmäßig nachhaken

Regelmäßig nachzuhaken halte ich für die beste und einfachste Vertriebsstrategie. Der Ratschlag ist wenig spektakulär, ich weiß, aber letztlich ist das die berühmte halbe Miete.

Damit dies 2013 nicht (wieder) im Alltagsgeschäft untergeht, hier ein Tool, dass ich nutze: Contactually (kein Affiliate-Link).

Es ist kein CRM-System, sondern hilft "nur" dabei, regelmäßig, am besten werktäglich, bei einem oder mehreren Kontakten nachzuhaken. Mich hat es überrascht, wie oft ich gedacht hatte: "Stimmt, bei dem könntest du dich mal wieder melden."

Iron Blogger - die ersten 106 Tage

Okay, es sind mehr als 100 Tage, seit die Iron Blogger Stuttgart an den Start gingen. Ich bin mit "Der Reiche Poet" von Beginn an dabei. Höchste Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen.