[Tag 7] Visitenkarten einpflegen


Bei mir stapeln sich die Visitenkarten. Einerseits ein gutes Zeichen dafür, dass ich auf vielen Veranstaltungen war und viele Gespräche geführt habe. Andererseits bringt ein Stapel allein nichts.

Am Dienstag habe ich im Rahmen der Startup City einen Vortrag mit dem Titel "Niemand braucht ein CRM-Tool" gehalten. Darin sprach ich unter anderem davon, dass Visitenkarten einpflegen nicht unbedingt das Highlight des Vertriebstages darstellt. Vor allem, wenn das Kontaktformular gefühlte zwei Seiten lang ist. Und bevor man sich das antut, stapelt man halt hoch, also zumindest die Visitenkarten. Oder verräumt sie bis zum Tag, wenn mal Zeit ist, in eine Schublade.

Der Tipp für heute lautet daher: Geh mal die gesammelten Visitenkarten durch und schau, bei wem es lohnt, sich noch mal zu melden. Falls du ein CRM-System nutzt, pfleg zumindest die lohnenswerten ein, damit du wieder Platz für neue Stapel auf dem Schreibtisch hast. ;-)

PS: Es gibt ein Würzburger Start-Up, SnapADDY, das sich dem Thema schnelleres Einpflegen von Kontaktdaten verschrieben hat. Ich werde das Tool nach Weihnachten mal testen und berichten. Erster Eindruck: Coole Sache.


Foto: Dustin Ground auf Flickr

Kommentare:

  1. Ich finde es praktisch, wie Evernote mit Visitenkarten umgeht. Evernote-App aufrufen, neues Foto machen. Erkennt Visitenkarten automatisch und legt eine Notiz mit allen Infos als Text an. Verbindet das auch gleich mit LinkedIn. Und fragt nach Folge-Aktionen, wie z.B. Mail.

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