Letter-Factory.com – Kampf den Füllwörtern!

Über den Artikel „Content is King: 20 Tipps und Tools zum Texten“ bin ich vor einiger Zeit auf ein sehr hilfreiches Tool gestoßen: Letter-Factory. Es hilft, Texte zu kürzen, in dem man Füllwörter eliminiert. Der Duden definiert Füllwort als „Wort mit geringem Aussagewert“. Das heißt, man kann es also problemlos streichen. In dem Fall wäre „also“ ein Füllwort.

Um dies besser zu verdeutlichen, wie oft man selbst bei kurzen Texten auf Füllwörter zurückgreift, habe ich Screenshots von meinem letzten Post „Iron Blogger Stuttgart - ich bin dabei“ gemacht. Vor der Kürzung:



Füllwörteranteil: 5,70 %

Danach:



Füllwörteranteil: 2,99 %

Ich nutze dieses Tool bei jedem längeren Text. Natürlich sind einige Füllwörter, wie man an den Screenshots sieht, für den Sinn notwendig. Man kann es aber auch übertreiben und gerade in nicht-literarischen Texten ist weniger mehr (das „einfach“ vor „mehr“ habe ich schon beim Schreiben wieder gelöscht).

Letter-factory.com ist kostenlos und wer sich daran gewöhnt, wird darauf nicht mehr verzichten wollen.

Wen es interessiert: Dieser Artikel hat insgesamt 185 Wörter, 14 betrachtet Letter-Factory als Füllwörter, das macht 7,57 % – ein hoher Wert für einen Artikel über Füllwörter. Ich arbeite dran.

Kommentare:

  1. Ich werde mich jetzt hüten, und das Google+-Büchlein da analysieren lassen ;) es sei denn es wäre zu lang.

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  2. Schau dir vielleicht auch mal das Tool von Wortliga an. Das arbeitet ähnlich, erkennt aber noch viel mehr Dinge im Text: http://wortliga.de/textanalyse/ Ähnlich arbeitet auch LinguLab - die sind aber kostenpflichtig.

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