Fokus - Teil 3 - Mini Implementation Days

In den ersten beiden Artikel meiner Mini-Fokus-Serie ging es um die Planung: "Projekt vs. Aufgabe" sowie "Prioritäten setzen". In Teil 3 möchte ich etwas vorstellen, das mir sehr hilft, diese Sachen auch umzusetzen: Mini Implementation Days.

Mini Implementation Days

Die Idee ist, drei bis vier Stunden am Stück zu blocken und sich fokussiert einer Aufgabe zu widmen. Wichtig ist, sich vorab zu überlegen, was ich von der To-Do-Liste in Angriff nehme. Falls es sich um ein größeres Projekt handelt, dies unbedingt vorher in einzelne Aufgaben herunterbrechen (siehe "Projekt vs. Aufgabe"), ansonsten kapituliert man leicht vor dem vermeintlich riesigen Berg.

Und: Sehr hilfreich ist, mit jemanden gemeinsam einen Mini-Implementation Day zu machen. Es ist erstaunlich, wie viel ich jedes Mal erledige, wenn ich jemand anderen "Rechenschaft ablegen muss". Wer möchte schon gerne zugeben, dass er seine Zeit mit Surfen oder Chatten vertrödelt hat?

Ablauf

Zu Beginn des Implementation Days sagt jeder, was er sich für die nächsten Stunden vornimmt. Anschließend, was er davon in den nächsten 55 Minuten erledigt. Dann zur nächsten vollen Stunde telefoniert/skypt man sich wieder zusammen und erzählt, was man geschafft hat, und was für die nächste Stunde geplant ist. Dies wiederholt sich bis zum Ende der vereinbarten Zeit.

Falls ich nicht weiterkomme oder einen Hänger habe, kann ich das ansprechen und um Feedback bitten. Wichtig ist, dass dies nicht in eine 30-minütige Feedback-Session ausartet.

Ich mache Mini-Implemtation Days einmal pro Monat, nach Möglichkeit öfters. Wer nicht so viel Zeit hat, kann zunächst mit Power Hours beginnen. Darum geht es in Teil 4.

Fokus Serie:

Teil 1: Projekt vs. Aufgabe
Teil 2: Prioritäten setzen
Teil 4: Power Hour

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