Netzfundstücke 12.01.2014

Diese Woche ein längeres Interview mit Jason Fried von 37 Signals. Die Geschichte, wie aus einem Hobby ein erfolgreiches Produkt wurde, das mittlerweile sogar im Apple Online Store verkauft wird. Darüber hinaus, warum Tabula Rasa, noch mal von vorne anfangen (zu müssen), gar nicht so schlecht ist. Außerdem ein längerer Artikel über den Comedian Jerry Seinfeld, unter anderem warum gute Gags Zeit brauchen.
  
37 Signals: Building Basecamp from Nothing to 6,000 New Customers Every Week - with Jason Fried

In einem längeren Interview erzählt Jason Fried wie es anfing, sein erster zahlender Kunden war übrigens ein Deutscher. Außerdem was er über Werbung und Marketing denkt, von Jeff Bezos gelernt hat und weshalb er nichts von schnellem Wachstum hält. 


From inception to Apple store in just one year

Mike Macadaan erzählt, wie es dazu kam, dass ein User Experience Professional, alleinerziehender Vater und Start-Up-Gründer, ein Produkt entwarf, in Heimarbeit produzierte und vertrieb. Cord Tacos sind mittlerweile im Apple Online Store erhältlich. Eine Kickstarter-Kampagne für ein neues Produkt war ebenfalls erfolgreich.
"[...] just about everything I had designed was digital. So learning how to construct leather goods by way of sewing and other craftsman techniques was a game changer. I spent many hours on YouTube and soon enough I was ready to join in on the fun. Touching and using something that I designed and crafted was and is an incredible feeling — something I was truly excited about."

Tabula Rasa – the power of a clean slate

"There’s value in disaster. All our mistakes are burned up. Thank God, we can start anew." Thomas Alva Edison

Innerhalb weniger Wochen musste ich Laptop und Handy ersetzen. Anders als bei Edison gingen bei mir beim Laptop nur ein paar Daten verloren, beim Handy waren es sämtliche Kontakte. Dennoch fand ich das weniger schlimmer als vielleicht noch vor ein paar Jahren. Tatsächlich konnte dem Ganzen etwas Positives abgewinnen, eine Art "Großreinemachen". 


Jerry Seinfeld Intends to Die Standing Up

Im Video zu einem sehr langen Artikel über Jerry Seinfeld erzählt der Comedian von einem Joke, an dem er längere Zeit gearbeitet hat:
"I probably spend working on this for two years. [...] It's a long time to spend on something that means absolutely nothing. But that's what I do. That's what people want me to do. To spend a lot of time wastefully. So that they I can then waste their time."
Also der Gegenentwurf zu möglichst schnell mit Dingen an die Öffentlichkeit gehen. Im Artikel sagt er dazu: "I wanna see your best work. I’m not interested in your new work."

Außerdem erklärt er, warum er trotz seiner Bekanntheit und einem geschätzten Vermögen von 800 Mio Dollar (Forbes, Stand 2010) immer noch Stand-Up-Auftritte in kleineren Clubs macht. Im Jahr 2012, aus dem der Artikel stammt, waren es 89.
"I read an article a few years ago that said when you practice a sport a lot, you literally become a broadband: the nerve pathway in your brain contains a lot more information. As soon as you stop practicing, the pathway begins shrinking back down. Reading that changed my life. I used to wonder, Why am I doing these sets, getting on a stage? Don’t I know how to do this already? The answer is no. You must keep doing it. The broadband starts to narrow the moment you stop."



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