Status-Updates – (m)ein hilfreicher Begleiter
Ich bin immer wieder überrascht, wie anders ich Dinge rückblickend einschätze, entweder ich verkläre etwas ("lief super") oder allzu oft schätze ich Sachen schlechter ein, als sie tatsächlich waren, etwa bei Events die Anmeldezahlen zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Vor ein paar Jahren habe ich daher angefangen, Status-Updates zu verfassen. Das heißt, jede Woche eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse, im Fall von Events, wie viele Anmeldungen es gab, viele Sponsorenzusagen oder welche Promo-Aktivitäten unternommen wurden. Aber auch Eindrücke bzw. das allgemeine Stimmungsbild oder Lessons learned halte ich darin fest.
Ein Leben nach Plan
Statt zu Beginn des Jahres gleich etwas über Ziele zu schreiben, kommt von mir die Empfehlung, nicht alles und jedes planen zu wollen, sonst endet das wie in Erich Mühsams Kurzgeschichte aus dem Jahr 1900 "Das Lebensprogramm".
Der "Held" ist Samuel Ehrenmann, der im Alter von 23 Jahren beschloss, "seinen leichtsinnigen Lebenswandel aufzugeben und einen geregelten und gesitteten zu beginnen", kurzum sein Leben bis zum Tod durchzuplanen. Das sah dann so aus:
On top – oder was kannst du weglassen?
Ein Problem, das ich beobachte, wenn ich Unternehmen berate, etwa bei (Recruiting-)Events, CRM-Tool-Einführung oder generell im Bereich Vertrieb, ist, dass die Ideen, die dabei entstehen, on top kommen. Das heißt, zu den vielen Sachen, die die Mitarbeiter eh schon zu tun haben, kommen dann noch neue Dinge hinzu. Man sieht dem Gegenüber an, wenn er es nicht gleich direkt sagt: "Wie soll ich das noch unterkriegen?"
Warum muss das on top sein? Warum lautet die Frage nicht: Was können wir weglassen, was können wir aufhören zu tun, weil es nicht die Erfolge bringt? Welche Prozesse, Meetings, Strukturen sind inzwischen überholt?
Trends 2020 – was sich im Vertrieb nicht ändern wird
Ende des Jahres, Ende des Jahrzehnts, vielerorts blicken Leute in die Zukunft und versuchen Trends der kommenden Monate, Jahre vorherzusagen. Spannend ist allerdings auch, finde ich, was sich wohl auf absehbare Zeit nicht ändern wird. Schließlich sind Menschen Gewohnheitstiere und freuen sich, dass es in diesen schnelllebigen Zeiten Dinge gibt, die eine gewisse Stabilität versprechen.
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